Rechtsanwalt - Strafrecht

Rechtsanwalt Strafrecht



Recht haben und Recht bekommen - 2 Seiten einer Medaillie


Rechtsanwalt Links
 
Privatrecht
Rechtanwalt - Das Privatrecht spielt im Leben jedes Bürgers wohl die größte Rolle
Öffentliches Recht
Rechtanwalt - Beziehung des Einzelnen zu Trägern öffentlicher Gewalt
Prozessrecht
Rechtanwalt - regelt in gerichtlichen Verfahren Entscheidungen zu streitigen Rechtsverhältnissen
Home
Strafrecht
Allgemeine Lehren
Straftatbestände StGB
Ordnungswidrigkeiten
Bußgeldkatalog
Mit Bußgeldrechner



 




Rechtsanwalt Links
 
Rechtsanwalt Adressen
Rechtsanwalt - Adressen der Anwaltskanzleien der Bundesrepublik Deutschland
Fachliteratur
Rechtsanwalt - Fachliteratur Onlinebestellung & Verkauf
Abkürzungen
Auflistung der
bekannten
Abkürzungen des
deutschen Rechts
von Rechtanwalt


Linkpartner
Webkatalog
Salamander Webkatalog
Portals24

Promotionpartner

 


 
 


 
 



Information und Aufklärung von rechtanwalt.net zum Strafrecht

Strafrecht
Das Strafrecht ist ein selbständiger Teil des öffentlichen Rechts. Strafrecht belegt bestimmte Gesetzesverstöße mit dem Einsatz von Kriminalstrafe. Geregelt ist das Strafrecht im StGB und in einzelnen Vorschriften anderer Gesetze. Dies wird als sogenanntes Nebenstrafrecht bezeichnet.
Das Strafrecht ist ein methodisch selbständiger Teil des öffentlichen Rechts. In ihm sind für schuldhaft begangenes Unrecht teils schwerwiegende staatliche Sanktionen vorgesehen. Art und Höhe der Sanktionen im Strafrecht sind in den einzelnen Staaten unterschiedlich und folgen keiner einheitlichen Beschreibung und Auslegung.
Fast immer sind jedoch für Verbrechen Freiheitsstrafen und für leichtere Vergehen Geldstrafen vorgesehen.
Schwere Verbrechen (Kapitalverbrechen) wie Mord sind in einigen Staaten mit der Todesstrafe bedroht.
Durch den internationalen Schutz der Menschenrechte wird die Todesstrafe allerdings immer mehr durch die lebenslange Freiheitsstrafe abgelöst.
Strafrecht - Materielles Strafrecht
Materielles Strafrecht beschreibt die Voraussetzungen der Strafbarkeit, den sogenannten Tatbestand, und seine Rechtsfolgen. Gesetzlich geregelt ist das Materielles Strafrecht im Strafgesetzbuch (StGB) und in zahlreichen nebenstrafrechtlichen, spezialisierten Bestimmungen. Zum Beispiel im Insolvenzgesetz oder im Strassenverkehrsrecht (Führen eines Kraftfahrzeuges ohne Führerschein).
Strafrecht - Formelles Strafrecht
Zum Formellen Strafrecht gehört das Strafverfahrensrecht. In ihm wird das „Wie“ der Durchsetzung des materiellen Strafrechts beschrieben. Rechtsquellen hierfür sind vor allem die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz. Das Recht der Ordnungswidrigkeiten gehört nur im weiteren Sinn zum Strafrecht. Es folgt den Methoden des Strafrechts und ist im Verfahren ähnlich. Die Sanktionen bestehen meist aus Bußgeldern. Sie liegen in der Regel deutlich unterhalb von Geldstrafen. Sie können durch einen Katalog pauschal festgesetzt sein. (Bußgeldkatalog)
  • ANZEIGE

  • LastMinute - LastMinute
    Reisen
    bis zum
    Höchstpreis von
    299,00 Euro!
    Balearen, Kanaren, Portugal, Spanisches Festland, Türkei, Griechische Inseln, Griechenland Festland, Italien, Malta, Tunesien, Marokko, Ägypten, Zypern, Frankreich, Nordeuropa, Mitteleuropa, Deutschland, Kroatien, Bulgarien, Osteuropa, Glückshotels, Rundreisen, Fly & Drive
    Strafrecht - Begriffsbestimmung der Tat
    Die Tat ist der zentrale Begriff des Strafrechts. Allerdings ist dieser Begriff irreführend. Auch eine Nichttat, nämlich eine Unterlassung, kann strafbar sein. Auf alle Fälle muss das Handeln oder Nichthandeln aber zielgerichtet sein und nicht nur zum Beispiel als Reflex erfolgen.
    Erfolgsdelikte wie Totschlag oder Körperverletzung, setzen zudem voraus, dass dieses Handeln oder Unterlassen einen Erfolg verursacht hat. Dieser Erfolg muss auch zurechenbar sein. Er darf nicht völlig unwahrscheinlich oder unvorhersehbar gewesen sein.
    Weiterhin muss die Tat vorsätzlich begangen worden sein. Oder es muss zumindest Fahrlässigkeit vorliegen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, ist der Tatbestand erfüllt. Aber nur Taten, die rechtswidrig sind, können bestraft werden. Rechtswidrig ist lt. Strafrecht eine Tat, für die kein Rechtfertigungsgrund vorliegt.
    Ein Rechtfertigungsgrund könnte zum Beispiel Notwehr sein. Der rechtswidrig handelnde Täter muss ferner schuldhaft handeln.
    Erst wenn diese drei Bedingungen
    Tatbestandsmäßigkeit,
    - Rechtswidrigkeit,
    - und Schuld erfüllt sind, kann eine Strafe ausgesprochen werden.
    Jemand hat eine Straftat begangen, die nicht gerechtfertigt ist. Sein handeln war aber nicht schuldhaft, weil er beispielsweise psychisch krank ist. In diesem Fall kann keine Strafe verhängt werden. Stattdessen können im Strafrecht Maßregeln der Besserung und Sicherung ausgesprochen werden.
    Strafrecht - Vorsatz
    Bei vorsätzlichen Straftaten unterscheidet das deutsche Strafrecht unterschiedliche Formen der Beteiligung:
    - Täterschaft
      a) unmittelbarer Täter
      b) mittelbarer Täter
      c) Mittäter und
    - Teilnahme
      a) Anstiftung
      b) Beihilfe
    Strafrecht - Fahrlässigkeit
    Bei Fahrlässigkeitsdelikten gibt es nur die Täterschaft.
    Strafrecht - Sinn und Zweck des Strafrecht
    Strafrecht knüpft an die Verletzung von geschützten Rechtsgütern an. Dabei ist der gesetzgeberische Einsatz von Strafrecht wegen des verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsprinzips immer nur die letzte Möglichkeit. Das heißt, dass die Verletzung von Rechtsgütern nur dann mit Strafe bedroht werden darf, wenn Sanktionsmöglichkeiten des Zivil- und Verwaltungsrechts nicht mehr ausreichen. Deshalb hat das Strafrecht immer nur fragmentarischen Charakter. Es erfasst nicht lückenlos jedes moralisch verwerfbare Verhalten oder gar die Gesamtheit sozialer und gesellschaftlicher Verflechtungen. Das Strafrecht stellt lediglich einzelne, vom Gesetzgeber als besonders sozialschädlich erachtete Verhaltensweisen unter Strafe.
    Hauptziel des Strafrechts ist nach heute herrschender Ansicht nicht, Gerechtigkeit in der Gesellschaft herbeizuführen, sondern den Rechtsfrieden aufrechtzuerhalten. Dazu wirkt das Strafrecht sowohl präventiv wie repressiv auf Täter und Gesellschaft ein. Um die Reduzierung des Opfers auf ein reines Objekt des Strafrechts zu vermeiden, sieht das Verfahrensrecht eine Beteiligung als Nebenkläger bei höchstpersönlichen Rechtsgütern vor.
    Z. B. bei Körperverletzungsdelikten oder Vergewaltigung. Als Rechtsfolge ist der Täter-Opfer-Ausgleich bekannt.
    Strafrecht - Grundsatz: Keine Strafe ohne Gesetz
    Das materielle Strafrecht wird vom Grundsatz Keine Strafe ohne Gesetz geprägt. Dieser Grundsatz genießt Verfassungsrang (Art. 103 Abs. 2 des Grundgesetzes).
    Dieser Grundsatz beinhaltet folgende Einzelgebote, von denen sich zwei an den Gesetzgeber und zwei an den Rechtsanwender richten:
    Strafrecht - Bestimmtheitsgebot
    Der Wortlaut eines Gesetzes muss hinreichend genau bestimmt sein. Der Gesetzgeber ist aber nicht gehindert, auch Begriffe zu verwenden, die eine Wertung des Gesetzesanwenders voraussetzen (Bsp.: "hoher Schaden", "verwerflich"), wenn die tatsächlichen Umstände nicht anders fassbar sind und der Bedeutungsgehalt des jeweiligen Begriffes mit den allgemein anerkannten Methoden der Auslegung ermittelt werden kann.
    Strafrecht - Rückwirkungsverbot
    Die Strafbarkeitsvorschrift muss zur Tatzeit als Gesetz Gültigkeit gehabt haben. Rückwirkende Strafbarkeit ist im Strafrecht nicht möglich. Nach herrschender Auffassung bezieht sich das aber nicht auf Voraussetzungen der Strafverfolgung, sondern ausschließlich auf das materielle Strafrecht. So konnte die Verjährungsfrist für Mord in der BRD mehrfach bis zur jetzigen Regelung (keine Verjährung) verlängert werden.
    Strafrecht - Analogieverbot
    Im materiellen Strafrecht ist das Heranziehen von Analogien zum Nachteil des Beschuldigten verboten. Die Abgrenzung von Auslegung und Analogie bestimmt im Strafrecht die Grenze des Wortlauts der jeweiligen Norm. Insoweit ergänzt dieses Prinzip das Bestimmtheitsgebot: Wenn der Gesetzgeber präzise formulieren muss, darf der Gesetzesanwender das nicht durch Überschreiten des Wortlauts umgehen. Eine analoge Anwendung von Vorschriften zu Gunsten des Täters ist aber zulässig.
    Strafrecht - Verbot von Gewohnheitsrecht
    Die Richter sind gehindert Gewohnheitsrecht zur Strafbegründung anzuwenden. Da der Kernbereich des Strafrechts schon seit langem modifiziert ist, hat das Verbot von Gewohnheitsrecht faktisch keinen Anwendungsbereich mehr.
    Nicht verboten ist im Strafrecht die Rechtfertigung durch Gewohnheitsrecht.
    Als Beispiel mag die Einwilligung oder die rechtfertigende Pflichtenkollision dienen.
    Insgesamt wird es den Richtern durch das Analogieverbot und das Verbot des Gewohnheitsrechts untersagt, durch Rechtsfortbildung Tatbestände und Rechtsfolgen zu schaffen.
    Strafrecht - Ziel und Zweck von Strafe
    Zu unterscheiden ist beim Strafrecht zwischen Haupt- und Nebenstrafen.
    Hauptstrafen sind Freiheits- und Geldstrafe. Zweck der Freiheitsstrafe besteht darin, die Fortbewegungsfreiheit eines verurteilten Täters einzuschränken. Gerade dieses Bedürfnis wird vom Menschen als besonders wesentlich angesehen und eine Einschränkung dementsprechend als schweres Übel empfunden.
    Der Zweck der Geldstrafe besteht in dem zwangsweisen Verzicht auf Konsum.
    Dem liegt die Annahme zugrunde, dass dem Konsum in der heutigen Gesellschaft ein hoher Stellenwert beikommt und ein Verzicht dementsprechend seitens des Täters als Übel empfunden wird. Um eine gerechtstrafende Wirkung bei allen Einkommensschichten zu gewährleisten, wird im Strafrecht dabei zumeist auf das System der Tagessätze zurückgegriffen. Ein Tagessatz entspricht im Strafrecht dabei dem durchschnittlichen Tageseinkommen des Täters, sodass ein Tagessatz von fünf Euro bis hin zu mehreren tausend Euro pro Tag liegen kann. So wird den verschiedenen Einkommensverhältnissen der Täter Rechnung getragen. Problematisch erscheint bei Geldstrafen in erster Linie, dass die Begleichung einer Geldstrafe durch Dritte zulässig ist. Was zur Folge hat, dass der erzieherische Effekt der Geldstrafe nicht eintritt.




    Promotionpartner:

    Werden Sie jetzt Partner von zanox! Citibank www.amazon.de BestCredit der CC-Bank Lastminute-Pauschalreisen-Flug&Hotel-Nur Flug-Hotels-Städtereisen-Ferienhäuser-Skireisen-Kreuzfahrten Sofortkredit zu günstigen Zinsen Webhosting oder eigener Server? Immobilien suchen und anbieten bei ImmobilienScout24


    Weitere Links zu Recht, Gesetz, Rechtsanwalt, Notar...
    Google
    Hinweis: Die Artikel dieser Seiten zu Recht und verwandten Themen dienen der allgemeinen Bildung und Weiterbildung und auf keinen Fall der Beratung oder Anleitung zum Handeln. Für den Fall eines individuellen rechtlichen Anliegens sollte ein Anwalt hinzugezogen werden. Gestze sind ständigen Veränderungen durch Neugesetzgebung, Ergänzungen und Umformulierungen unterworfen. Auch wenn die Autoren immer daran arbeiten, die einzelnen Beiträge aktuell zu halten und verbessern, ist es möglich, dass Sie hier auf unvollständige, veraltete, in falschem Zusammenhang stehende oder verkürzte Angaben treffen. Verwenden Sie daher die auf diesen Seiten bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für rechtsbezogene Entscheidungen und ziehen Sie weitere Informationsquellen hinzu. Sie sollten sich bei einem anstehenden Rechtsproblem nicht nur auf die ausschliessliche eigene Suche im Internet verlassen. Bitte wenden Sie sich wegen Ihres Anliegens wenn möglich an einen Anwalt oder an eine andere qualifizierte Beratungsstelle! Beachten Sie, dass für viele Rechtsangelegenheiten Fristen laufen, deren Versäumnis Ihnen Nachteile bringen kann !
    Für Seiteninhalte von externen Seiten zu dieser Seite übernehmen wir keine Verantwortung!
    rechtanwalt.net


    Alle Angaben ohne Gewähr - Irrtümer vorbehalten
    ©2007-2012 rechtanwalt.net, All Rights Reserved